Der ORF und die Bevorzugung eines Vereins

25. September 2010

Rückblende in den Frühling 2010:
Der ORF ist knapp davor, die TV-Rechte der Bundesliga an den Konkurrenten Servus TV zu verlieren, doch in letzter Sekunde eilt Rapid-Präsident Edlinger herbei und bewirkt (manche Vereinsverantwortliche sprechen im Nachhinein von Erpressung), dass der Staatssender doch noch den Zuschlag erhält – trotz finanziell schwächerem Angebot.

Sommer 2010:
Diese Gefälligkeit seitens Rapid muss der ORF nun anscheinend zurückzahlen, denn wie sonst ist es erklärbar, dass der grün-weisse Verein bei bisher zwölf festgelegten Runden sage und schreibe acht mal live im Staatsfernsehen gespielt hat, und das obwohl es oft deutlich attraktivere Spiele gibt? So wird Meister Salzburg in den ersten zwölf Runden genau einmal im ORF zu sehen sein. Anzumerken ist hierbei, dass der ORF seit dieser Saison alle 36 Livespiele auswählen darf und sich dieses Recht nicht mehr wie bisher mit Sky/Premiere teilen muss. Daher sollte man doch davon ausgehen, dass der Gebührenzahler ein einigermaßen ausgeglichenes Programm vorgesetzt bekommt.

Besonders eklatant fällt die Sonderbehandlung Rapids in den Runden 8, 10 und 12 auf, wo eindeutig attraktivere Spiele nicht im ORF übertragen werden, konkret handelt es sich dabei um:

Runde 8: Ried – Rapid im ORF anstelle von Austria – Salzburg
Runde 10: Kapfenberg – Rapid im ORF anstelle von Ried – Salzburg
Runde 12: Wiener Neustadt – Rapid im ORF anstelle von Innsbruck – Salzburg

Man möchte nun glauben, dass Rapid die mit Abstand besten Quoten aller Vereine bringt, aber auch dies ist ein Irrglaube, wie vor einigen Wochen in diesem Blog aufgezeigt wurde. Vielmehr sticht der Verein aus der Sehergunst überhaupt nicht heraus.

Angeprangert müssen aber auch die Verantwortlichen der übrigen Vereine werden, die dem TV-Vertrag zugestimmt haben. Da wäre es vermutlich besser gewesen, wie von Rapid angedroht die Rechte ohne die Hütteldorfer  zu verkaufen, denn aktuell gibt es mehr Rapidspiele im Free-TV, als dies bei einem Alleingang der Hütteldorfer mit Selbstvermarktung der Fall gewesen wäre.


Die Wandlung des UEFA-Cups zur Mini-Champions League

14. September 2010

Die Europa League hieß früher UEFA-Cup und hatte fast gar nichts mit dem heutigen Bewerb gemein. Bis zum Jahr 2004 wurde das Turnier über sämtliche Runden im KO-Modus ausgetragen, bis man sich dazu entschied, eine etwas „unrunde“ Gruppenphase mit je fünf Mannschaften einzuziehen.
Die Vermarktung der Spiele lag damals noch zur Gänze bei den jeweiligen Heimvereinen, was dazu führte, dass in der Regel beginnend am Donnerstag zu Mittag in Osteuropa bis in die tiefe Nacht hinein in Portugal die Spiele angesetzt wurden. Eine kleine Reform fand drei Jahre später statt, als erstmals alle Spiele ab dem Viertelfinale zentral von der UEFA vermarktet wurden. Dennoch blieben bis zu dieser späten Phase im Turnier zahlreiche Probleme bestehen: Der Bewerb galt in vielen Ländern als unattraktiv, da man im Gegensatz zur Champions League kaum finanziellen Gewinn erzielen konnte und oftmals gab es vor allem mit den Vereinen aus Südeuropa Probleme die Fernsehübertragung betreffend, so wurde beispielsweise im Jahr 2008 auch nicht das Spiel zwischen Sevilla und Salzburg übertragen – weder in Österreich noch Spanien.

Daher entschloss sich die UEFA eine Zäsur einzuziehen und die Europa League ins Leben zu rufen. Seither gibt es für die Vereine für jede Qualifikationsrunde eine finanzielle Entschädigung von 90.000 Euro, was die Reisekosten decken soll und ab der Gruppenphase wird ein Startgeld von rund einer Million ausbezahlt, zusätzlich gibt es auch noch Punkteprämien.
Die Ankickzeiten wurden vereinheitlicht, mittlerweile wird nur mehr um 19:00 und 21:05 mitteleuropäischer Zeit gespielt, was notwendig war um die TV-Vermarktung anzukurbeln. Mittlerweile vermarktet die UEFA ab der Gruppenphase alle Spiele zentral, so dass die Sender nur mehr ein Rechtepaket erwerben und sich nicht mehr um Produktion und die Befindlichkeiten der Heimvereine kümmern müssen. Nachteilig an der Regelung ist vor allem für die Vereine ist Osteuropa, dass sie ihre Heimspiele in den kalten Herbstmonaten zumeist erst um 22:05 austragen müssen.

Der UEFA ist es, wie dieses PDF zeigt, gelungen, die Rechte an der Europa League um den ganzen Erdball zu verkaufen, so dass die mediale Präsenz der einzelnen Spiele mittlerweile nahe jener der Champions League kommt. Zumindest Zusammenfassungen jedes Spiels kann man in praktisch jedem Land der Welt sehen.
Und wirft man einen Blick auf einschlägig Seiten wie LiveOnSat.com ist zu erkennen, dass zum Beispiel das Spiel zwischen Salzburg und Manchester City unter großer internationaler Beobachtung steht und in Österreich, Deutschland, Schweiz, Großbritannien, Irland, Holland,  Russland, Griechenland, Türkei, Rumänien, Schweden, Dänemark, Norwegen, Serbien, Albanien, der Slowakei und Südafrfika sowie auf zahlreichen asiatischen Sender live übertragen wird:

Somit lässt sich festhalten, dass die Europa League vor allem für Vereine aus kleineren Ländern eine großartige Sache ist und den Vereinen eine Plattform bietet, um sich der Weltöffentlichkeit zu präsentieren, was vor wenigen Jahren im defakto selben Bewerb noch unmöglich war.


ÖFB Cup: Endlich tut sich etwas!

6. September 2010

Vor etwa zwei Wochen wurde an dieser Stelle harsche Kritik an der Vermarktung des ÖFB Cups geübt und offenbar haben sich die Verantwortlichen diese zu Herzen genommen, denn erstmals wird es von der zweiten Hauptrunde Livebilder geben und das sogar von zwei Spielen:

18.9. 18:00 SC/ESV Parndorf – SK STurm Graz auf ORF Sport+
19.9. 15:30 FK Austria Wien Amateure – SK Rapid Wien auf Puls 4

Positiv fällt in den letzten Tagen auf, dass sich die österreichischen Privatsender immer mehr Sportrechte sichern, da offenbar erkannt wurde, dass man damit gute Quoten erzielen kann, so konnte ATV mit der Europa League-Konferenz von den Spielen mit Sturm Graz und Rapid Wien im Schnitt knapp 400.000 Zuschauer erreichen – ein außerordentlich guter Wert für den Privatsender.

Sport im österreichischen Privatfernsehen – eine Übersicht:
ATV: Moto GP, Boxen, zweitweise Fußball
Puls 4: Europa League, NFL, ÖFB Cup
Servus TV: Erste Bank Eishockey Liga, RB Air Race, NASCAR, Motocross WM, diverse Nachwuchs- und Fun-Motorsportklassen, wöchentlicher Sporttalk


Europa League: ATV legt sich mächtig ins Zeug

23. August 2010

Der Privatsender ATV, der vergangene Woche überraschend die Auswärtsspiele von Rapid und Sturm in Birmingham bzw. Turin erstanden hat, hat heute via Presseaussendung Details zu den Übertragungen bekanntgegeben. Und dabei lässt man sich nicht lumpen, neben der Konferenz im Fernsehen werden die beiden Spiele auf der Homepage des Senders auch noch als Einzelstreams angeboten, die von den Reporterikonen Peter Elstner und Rudi Moser kommentiert werden. Auch für die Konferenz fährt man mit Christian Nehiba und Philipp Paternina bekannte Geschütze auf, die Moderation übernimmt ATV-Allzweckewaffe Volker Piesczek gemeinsam mit Teamchef Dietmar Constantini.

Dieser nicht gerade als gering zu bezeichnende Aufwand überrascht doch etwas, sind die folgenden Spiele im Falle eines Aufstiegs doch bei Konkurrenz Puls 4 zu sehen, wo pikanterweise wohl auch wieder Christian Nehiba als Moderator bzw. Kommentator eingreifen würde.

Der ORF scheint jedenfalls mit dem Rechteerwerb seitens ATV überrascht worden zu sein, denn sonst hätte man kaum das Spiel der Wiener Austria gegen Aris Saloniki auf 19:00 gelegt und ATV kampflos die Prime Time überlassen. Wobei davon auszugehen ist, dass der Privatsender das Quotenduell auch in diesem Fall für sich entscheiden würde.


Play Offs und was es diese Woche sonst noch so gibt

16. August 2010

Eine intensive Fußballwoche steht vor der Tür mit Europacup, Bundesliga, Erster Liga sowie dem Saisonauftakt in Deutschland. Nachfolgend die wichtigsten Termine:

Montag
18:00 Sky Germania Windeck – Bayern München (DFB-Pokal)
18:30 Sky/ORF Sport+ FC Lustenau – Altach (Erste Liga)
20:30 Sky/ZDF Aalen – Schalke 04 (DFB-Pokal)
21:05 Servus TV Fußballtalk mit u.a. Dietmar Beiersdorfer und Paul Gludovatz

Dienstag
18:00 ORF1 Aris Saloniki – Austria Wien (Europa League-Qualifikation)
18:30 Sky Erste Liga-Vierer-Konferenz, u.a. Admira – Grödig
18:30 Sky Zenit St. Petersburg – Auxerre (CL-Qualifikation)
20:45 Sky Vier weitere CL-Qualifikationsspiele, u.a. Young Boys Bern – Tottenham Hotspur

Mittwoch
20:45 Sky/ORF1 Salzburg – Hapoel Tel-Aviv (CL-Qualifikation)
20:45 Sky/SAT.1 Werder Bremen – Sampdoria Genua (CL-Qualifikation)
20:45 Sky Drei weitere CL-Qualifikationsspiele, u.a. Braga – Sevilla

Donnerstag
18:30 Sport1 Leverkusen – Tavriya Simferopol (EL-Qualifikation)
18:45 ORF1 Rapid Wien – Aston Villa (EL-Qualifikation)
21:05 ORF1 Sturm Graz – Juventus Turin (EL-Qualifikation)
21:05 ZDF Borussia Dortmund – Quarabag Agdam (EL-Qualifikation)

Freitag
18:00 Sky Zweite Bundesliga, u.a. Hertha – Oberhausen
18:30 Sky Erste Liga-Viere-Konferenz, u.a. Austria Lustenau – FC Lustenau
20:30 Sky/ORF Sport+ WAC/St. Andrä – Admira (Erste Liga)
20:30 Sky/ARD Bayern München – Wolfsburg (1. Bundesliga)

Samstag
15:30 Sky 1. Bundesliga, u.a. Hoffenheim – Bremen
18:30 Sky Wacker Innsbruck – LASK Linz
18:30 Sky Wiener Neustadt – Ried
18:30 Sky Kapfenberg – Austria Wien
18:30 Sky Hamburg – Schalke (1. Bundesliga)

Sonntag
15:30 Sky Mainz – Stuttgart (1. Bundesliga)
16:00 Sky/ORF Rapid Wien – Mattersburg
17:30 Sky Dortmund – Leverkusen (1. Bundesliga)


Quoten und Marktanteile: Die Bilanz des Saisonbeginns

16. August 2010

Vor ziemlich genau einem Monat begann für die österreichischen Vereine wieder der Alltag in Bundesliga und Europacup. Damit einhergegend auch die Übertragungen im Free-TV – namentlich ORF1 – der die nachfolgenden Zeilen gewidmet sein sollen.

PDF: Fußball im Fernsehen 2010/11

Die bisherigen Europacupspiele lockten jeweils zwischen 200 und 300.000 Zuschauer vor den Bildschirm, wobei ein wirklicher Vergleich aufgrund der oft unterschiedlichen Ankickzeiten sehr schwer ist. Aber es fällt auf, dass abgesehen von Salzburgs Rückspiel gegen Omonia Nikosia, das über 450.000 Zuschauer verfolgten, kein Verein auszumachen ist, der in der Publikumsgunst am höchsten steht. Insofern werden auch die Aussagen von Rapid-Präsident Edlinger widerlegt, der im Zuge der TV-Verhandlungen meinte, sein Verein überstrahle die anderen um Längen. Dass dem nicht so ist, konnte man auch schon bei einer Analyse der letztjährigen Zuseherzahlen feststellen.

In der Bundesliga stellt sich die Situation ähnlich dar, auch wenn natürlich ein Vergleich nach bisher nur viel gespielten Runden alles andere als seriös ist. Dass der Auftakt zwischen Innsbruck und Rapid am meisten Zuschauer angezogen hat, verwundert aber kaum, vor allem wegen dem deutlichen Ergebnis haben vermutlich viele erst im Laufe des Spiels zugeschaltet.

Das deutliche Schlusslicht bildet das umstrittene Freundschaftsspiel zwischen Rapid und Anderlecht, was auch die Argumentation des ORFs für diese Übertragung völlig ad absurdum führt: Hatten letztes Jahr die Freundschaftsspiele gegen Liverpool, Schalke (Rapid) sowie Bremen (Sturm) noch mehr als stattliche Zuschauerzahlen von bis zu 350.000, so floppte der heurige Testkick total und erreichte nicht einmal ansatzweise das reguläre Programm, das auf diesem Sendeplatz läuft (Newton).

Auffällig ist vor allem bei den Europacup-Übertragungen, dass sie zumeist die Sendungen mit den höchsten Zuschauerzahlen des Tages auf ORF1 sind – was bei dem regulären Programm wie CSI-Konserven aus dem Jahre Schnee aber nicht verwundert. Jedenfalls ist der ORF gut beraten, die Spiele soweit wie möglich über den Tag zu verteilen um so möglichst lange viele Zuschauer zu binden. Das komplette Gegenteil war im letzten Jahr der Fall, als im Europa League Play-Off sogar gleich drei Partien in eine Konferenz gesteckt wurden, was vielen Zuschauern die Zornesröte ins Gesicht getrieben hat.
Privatmeinung des Autors: Der Umstand, dass die Europacupübertragungen heuer weitestgehend entzerrt sind, war wohl auch eine Bedingung der Vereine im Zuge der TV-Verhandlungen, so dass die Sponsoren deutlich großflächiger im Bild sind und die Zuschauer mehr von ihren Clubs sehen. Denn sind wir uns ehrlich: Rapid – Aston Villa um 19:15 in einer Dreierkonferenz ist schon eine ziemliche Frechheit.

Anmerkung:
Alle genannten Zahlen stammen aus dem Teletest und beziehen sich auf die zuschauerstärkere Halbezeit, was zumeist die zweite ist.


1. Runde ÖFB-Cup oder: Wie der Verband seine mediale Inkompetenz zur Schau stellt

15. August 2010

Der Pokal kann richtig Spaß machen: Alle Spiele live im Pay-TV, der Schlager der Runde im Free-TV und am Abend Zusammenfassungen aller Partien. So gesehen an diesem Wochenende in Deutschland.

In Österreich stellt sich die Situation etwas anders dar:
Abgesehen von sieben Bildberichten im sonntäglichen Sportbild gibt es keinerlei Fernsehberichterstattung der ersten Runde, was auch bedeutet, dass 25 (!) Spiele überhaupt nicht im Bild sind.

Aber das sollte eigentlich nicht verwundern. Schon seit Jahren beweist der ÖFB seine absolute Unfähigkeit bei der medialen Vermarktung seiner Bewerbe. Da überrascht es auch nicht, dass der Cup in Österreich ein absolutes Schattendasein fristet und selbst Viertel- und Halbfinals an Geisterspiele erinnern. Und ist dann doch einmal eine Partie live im Fernsehen, muss diese natürlich bereits um 18:15 angepfiffen werden, damit man der Champions League nicht in die Quere kommt.

Nahtlos daran knüpft die Homepage des ÖFB an, klickt man sich im Cup-Bereich zum Artikel „Vermarktung und Finanzen 2010/11″ durch, so erscheint folgendes:

Die TV-Verhandlungen laufen gut. Es wird auch die Möglichkeit einer eigenen Produktion ins Auge gefasst, mit Interessenten laufen sehr konstruktive Gespräche. Die Erstrechte sicherte sich der ORF für die Saison 2009/10.

Abgesehen davon, dass der Text alles andere als aktuell ist, erscheinen diese Zeilen dem Fußballfan wie ein Schlag ins Gesicht. Man möchte gar nicht erst wissen, wie die Vermarktung aussehen würde, würden die TV-Verhandlungen schlecht laufen.

Aber so trägt der ÖFB einen ohnehin schon toten Bewerb komplett zu Grabe, da sogar Zweitligaschlager wie Grödig gegen St. Pölten von der Bundesliga wesentlich besser vermarktet werden als der Cup.

Gleiches gilt übrigens für die Spiele des U21-Nationalteams. Wurde diese früher regelmäßig auf ORF Sport+ übertragen, so ist dies schon seit über einem Jahr nicht mehr der Fall und selbst so bedeutende Partien wie Österreich gegen Weißrussland finden unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt.

Sollte der ÖFB nicht bald im 21. Jahrhundert ankommen wäre es vielleicht besser, diverse Bewerbe gleich ganz einzustellen, denn dass den Vereinen Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit etwas bringen, darf mehr als bezweifelt werden.


Bundesliga: Die ersten beiden Runden stehen (fast) fest

29. Juni 2010

Wie man der Sky-Homepage entnehmen kann, wurden die ersten beiden Bundesligarunden bereits terminisiert und stellen sich wie folgt dar:

1. Runde
Samstag 18:30 (Einzelspiele auf Sky Sport 1 und Konferenz auf Sky Sport Austria)
Kapfenberg – Salzburg
Ried – Sturm
Wiener Neustadt – LASK
Sonntag 16:00 (Sky Sport Austria und ORF1)
Wacker Innsbruck – Rapid
Sonntag 18:30 (Sky Sport Austria)
Austria – Mattersburg

2. Runde
Samstag 18:30
Sturm – Kapfenberg
Salzburg – Innsbruck
Mattersburg – Ried
Sonntag 16:00 bzw. 18:30
Rapid – Wiener Neustadt bzw. LASK – Austria

„Talk und Tore“ folgt um 20:30

Wie erwartet spielen also die EL-Teilnehmer Austria und Rapid am Sonntag; geht man von einem Aufstieg der beiden Vereine aus, wird in den folgenden beiden Runden auch Sturm diesen Termin einnehmen und vermutlich dementsprechend zwei Spiele am Sonntag um 18:30 stattfinden.

Apropos Europacup, der ORF überträgt beide Salzburger Spiele gegen die Färinger:
Di 13.7. 18:00 ORF1 Salzburg – HB Torshavn
Di 20.7. 18:00 ORF1 HB Toshavn – Salzburg


Erste Liga: 36 Free-TV-Spiele und ein neuer Termin

21. Juni 2010

Was man seit einiger Zeit schon diversen Programmvorschauen im Internet entnehmen konnte, ist nun offiziell: Wie die Homepage des First Vienna FC vermeldet, wird es künftig jede Runde ein Livespiel auf ORF Sport+ geben, welches auch auf Sky Sport Austria übertragen wird. Zusätzlich zeigt der Pay-TV-Sender weiterhin eine Konferenz der übrigen vier Spiele. Neu ist in englischen Wochen der Spieltermin am Montag um 18:30.

Demnach sieht der Spielplan der Ersten Liga, die am 25.6. ausgelost wird, wie folgt aus:

Normale Runde:
Freitag 18:30: 4 Spiele (Sky-Konferenz)
Freitag 20:30: 1 Spiel (Sky und ORF Sport+)
Freitag 22:30: Alle Spiele alle Tore (Sky)

Englische Runde:
Montag 18:30: 1 Spiel (Sky und ORF Sport+)
Dienstag 18:30: 4 Spiele (Sky-Konferenz)
Dienstag 20:30: Alle Spiele alle Tore (Sky)

Wie die Zweitverwertung im Free-TV aussieht ist noch nicht bekannt, über diese und weitere Dinge wird die Bundesliga aber in Bälde informieren, wie sie heute per Aussendung mitgeteilt hat:

Die Vertreter der Bundesliga-Geschäftsstelle präsentierten den aktuellen Status im Zusammenhang mit der Vergabe der medialen Rechte, u.a. Details zur Produktion, Internetrechte, Radiorechte oder diverse Vermarktungsfragen.
Sobald die noch offenen Fragen mit den TV-Partnern Sky bzw. ORF gekärt sind, wird die Bundesliga die gesammelten Fakten rechtzeitig vor Saisonstart präsentieren.

Damit wird es erstmals seit der Saison 2003/04 wieder Free-TV-Spiele der Ersten Liga geben, damals wurden 12 Partien auf ORF Sport+ übertragen.


Doch kein Spiel am Samstag Nachmittag?

18. Juni 2010

Eine Aktualisierung der Sky-Programmvorschau hat ergeben, dass das bisher für Samstag 16:00 angesetzte Spiel verschwunden ist, dafür tauchen mittlerweile vier Partien um 18:30 auf, jeweils als Einzeloption:

Das Sonntagsspiel soll nun um 16:00 beginnen mit „Talk und Tore“ im direkten Anschluss um 18:00.

Aufgrund der Europacupspiele wird dieses Schema aber zumindest für die ersten Bundesligarunden keine Gültigkeit haben.


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